SHSV Kurzbahnmeisterschaften am 04. und 05.11.2017

Wie schon in den Vorjahren war es auch diesmal wieder an uns, die Landeskurzbahnmeisterschaften auszurichten, was erneut wunderbar frühes Aufstehen bedeutete. Punkt 7.30 Uhr öffnete Willi in bekannter Manier seine Pforten und der Spaß konnte beginnen.

Nach dem wie immer hart umkämpften Einschwimmen, konnte Markus, ausgetapert wie eh und je, gleich im ersten Wettkampf zeigen, was Schwungmasse auf 50 Metern so bringt. 30,53 Sekunden auf Brust reichten immerhin noch zu Platz fünf in der offenen Klasse, während die ersten drei Plätze alle mit Zeiten unter 30 Sekunden weggingen. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Gunsen zum Landesmeistertitel!

Aufgrund der Tatsache, dass die Landesmeisterschaften für fast alle von uns den Saisonhöhepunkt darstellten, konnten die tatsächlich Ausgetaperten aber auch einige Erfolge für sich verbuchen.

So holte Layla über 100m Schmetterling in neuer Bestzeit von 1:24,31 Bronze im Jahrgang 2006, Gleiches gelang Rieke (Jg. 2003) über 100m und 200m Rücken und Benni in der offenen Klasse über 50m Rücken.

Theo konnte im Jahrgang 2004 über die 200m Rücken in 2:41,78 Silber holen, ebenso wie Bjarne (Jg. 2003) über die 200m Schmetterling.

Insgesamt drei Landesjahrgangsmeistertitel für den SV Neptun gingen auf das Konto von Milan und Niels. Milan (Jg. 2004) holte sowohl über die 100m Brust (1:17,90) als auch über die 100m Rücken (1:09,75) Gold, Niels wurde in 1:07,14 über die 100m Brust im Jahrgang 2002 Erster und verpasste mit dieser Zeit als Achter der offenen Klasse nur knapp das Finale.

Für echte Highlights sorgte Olympiateilnehmer Jacob Heidtmann, der sowohl über 100m Lagen in 0:55,66 als auch über 100m Freistil in 0:49,71 neue Landesrekorde aufstellte. Lisa Sophie Selle von der SG Storman-Barsbüttel gelang dies über 50m (0:26,12) und 100m Freistil (0:55,88). In 25,90 Sekunden war sie als Startschwimmerin der 4x50m Freistil-Staffel der Damen, die in 1:47,32 ebenfalls einen neuen Landesrekord aufstellte, sogar noch ein paar Zehntel schneller.

Aus Neptuner Sicht sorgten die Männerstaffeln für zwei spannende Entscheidungen, in denen sie sich jeweils mit den Wikingern Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, am Ende jedoch beide Male knapp das Nachsehen hatten. Ihre hierbei erzielten Zeiten von 1:38,35 über 4x50m Freistil bzw. 1:48,84 über 4x50m Lagen bedeuteten jeweils den zweiten Platz und lassen auf eine Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Mitte Dezember in Berlin hoffen.

Trotz einiger Rückschläge, Verletzungen und verlorener Wetten, konnte man beim gemeinsamen Abschluss-Buffet-Plündern beim Asiaten auf ein doch durchaus positives Wochenende mit vielen neuen Bestzeiten zurückblicken.

Zu guter Letzt möchten wir uns natürlich noch einmal ganz herzlich bei allen Eltern bedanken, die sich ihre freie Zeit mit Brötchenschmieren, Kuchenbacken, Kampfrichtereinsätzen und, und, und um die Ohren schlagen. Ihr seid die Besten!

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 Anna, Benni und Markus